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Oskar Kokoschka (1886-1980) - Deutsch

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1886: Am 1. März in Pöchlarn (Donau) geboren
1886-1910: In Wien aufgewachsen, besucht dort die Kunstgewerbeschule
1910: Veröffentlichung seines expressionistischen Dramas «Mörder, Hoffnung der Frauen»
1910-11: Mitglied des «Sturm»-Kreises in Berlin
1913: Italienreise
1918-1924: Professor an der Kunstakademie Dresden
1925-1931: ausgedehnte Reisen
1930: erste farbenvolle Stadtlandschaften, wie z.B. «Jerusalem»
1980: Oskar Kokoschka stirbt am 22. Februar in Villeneuve (Schweiz) am Genfer See, wo er nach 1954 wohnte
Kurzbiografie: Als Dichter schrieb Oskar Kokoschka diese Worte:

Erzwungen, erscheint ein Gesicht,
Eine Welt dem Bewußtsein.
Und wieder löst vom Bilde,
Wo es haftet, sich das Erschaffne.
Als Wasser, Luft und Erde formt sich der Raum.
Feuer brennt ihn ewig und
Verbrannte ihn.

Aus «Spruch: Schriften 1907-1955» (München: Langen, Müller 1956)

Aber er ist eigentlich nicht so sehr als Dichter oder Schriftsteller bekannt. Viel berühmter ist Kokoschka als Vertreter des malerischen Expressionismus. Er schrieb aber auch expressionistische Bühnenwerke. Später, nach seiner Italienreise (1913), sahen seine Stadtlandschaften und Porträts mehr wie farbenvoller Impressionismus aus. Die Nazis diffamierten natürlich sein Werk als «entartete Kunst». Während seines langen Lebens lebte Kokoschka in Dresden, Wien, Prag, London (seit 1947 war er britischer Staatsbürger) und nach 1953 am Genfer See. Er ist auch viel in Europa, Nordafrika, Vorderasien, und sogar Amerika gereist, was sein Werk auch sehr beeinflusst hat. Oskar Kokoschka wurde 1886 in Pöchlarn (Österreich) geboren. Im Ersten Weltkrieg wurde er schwer verwundet, aber er starb erst 1980 in der Schweiz.

Also see: English Biography (link upper right)

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